Undefined meran/o




Box 200cm x 200cm x 70cm
Festival
Undefined Meran/o
Juli 2010
SEE ein Beitrag zum europäischen Monat der Fotografie

Eine Künstlerin und zwei Künstler der zeitgenössischen Fotografie reflektieren mit ihren Arbeiten das ambivalente Verhältnis zwischen Realität und Abbild, Oberfläche und Tiefenstruktur des Mediums Fotografie. Sissi Farassat nutzt die Fotografie als Material, das durch Veränderungen der Oberfläche Verschiebungen in Inhalt und Form erfährt. Anhand vom Bilderfolgen kann man Ian Paradine’s Reisen durch die Großstadt miterleben. Bilder mit dichter Lichtatmosphäre sowie Momentaufnahmen spiegeln seine lyrische Annäherung an die Realität wieder. Werner Moser arbeitet mit Alltagsobjekten (hier Pflanzen aller Art), die auf den Ursprung der Kreativität jedes Menschen verweisen. In einzelnen Sequenzen werden diese Positionen frame by frame ausgeleuchtet. Erzählungen werden mittels Bilder vorangetrieben, bauen eine Atmosphäre auf, überlassen sich jedoch in den Drop-Frames – den weggefallenen Zwischenbildern – der Vorstellungskraft des einzelnen Betrachters, der die Erzählung mit der Fülle an möglichen Wendungen in den leeren Zwischenstufen weiterführt oder vollendet.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 23. Oktober 2008 spricht Mag. Alexandra Matzner (ab 19 Uhr). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vernissage
Donnerstag, 23. Oktober 2008, 19–22 Uhr

Ausstellungsdauer
24. Oktober bis 22. November 2008


"Derivate"-Serie in der Collection Nikos Alexiou

Seit heute ist ein Abzug der Serie "Derivate" in der Sammlung Nicos Alexiou. Der griechische Künstler wurde für die Biennale in Venedig/Griechischer Pavillion nominiert und baut seite Jahren parallel zu seinen eigenen Werken ein Sammlung zeitgenössischer Künstler auf.
siehe mehr unter >> http://nikosalexiouthecollection.blogspot.com/

Fotoarbeiten im Studio Anna Stangl





Casa Marselha


Am Freitag den 12. Oktober habe ich in einer 3 Tages-Ausstellung einen Auszug aus meinen Fotoarbeiten im Studio Anna Stangl präsentiert. Die ausgewählten Serien umkreisen thematisch die Architektur, die ich im Laufe der letzten Jahre auf Reisen aufgenommen habe. In abwechselder Folge wurden SW-Fotografien mit Farbaufnahmen kombiniert, um dadurch ein Gefühl für das Medium einerseits, aber auch meine Wahl für den Zusammenhang der fotographierten Gebäude zueinander zu erkennen.

Die Architektur funktioniert dabei als eine Haut, in der sich mein Körper bewegt und aus verschiedenen Blickwinkeln heraus eine Hülle fotografiert. Diese Hülle ist ein Zelt und als solches Synonym für Geborgenheit bei gleichzeitiger Durchlässigkeit des umhüllenden Raumes. Vor allem ist es die Stimmung einer bestimmten Athmosphäre, die Grund für die Fotos ist, ein Licht das sich über die Architekturkörper ausstreut und ihnen die gewünschte Fassung verleiht, die ich für meine Bildsprache benötige. Licht ist ein zentrales Motiv und die Körper, die ihm widerstehen sind das was es sichtbar macht, und dadurch erst existiert.

Als letzte und in kontrast zu den Fotoarbeiten wurde eine Simulation eines Hauses "Casa Marselha" gezeigt, das Kondensat und Quintessenz der Fotos ist. Es beruht auf einem alten Traum von Konstruktion, Entwurf und über alle Massen der Einbildungskraft verpflichteter Wunsch einen idealen Ort zu schaffen. In der Videosimulation ist er bis zu einem gewissen, noch sehr rudimentären Grad verwirklicht worden. Sie steht als Kontrast und Ergänzung in der Ausstellung, bildet eine Klammer und vielleicht auch einen Abschluss.

WhiteClub Salzburg

space#odyssee-Resume

Die Arbeit besteht aus einer Wandmalerei, die auf dem Rastersystem aufsetzt. In 3 Lagen wurden die einzelnen Teile übereinandergemalt. Zuerst Yellow im 0° Winkel, dann Magenta im 15° Winkel und zuletzt Blu im 45° Winkel. Alles zusammen ergab ein Bild einer Puppe. Darüber hing auf einem Stützsystem eine Leinwand mit einem aufgespanntem Tuch, das leicht transparent war und so das Licht der Projektion leicht difundierte. Die Projektion des Bildersamples war mit einem Ryhtmus versehen, der von sich schnell wechselnden Bildfolgen über die Dauer von einer Stunde immer langsamer wurde und sich ab dann wieder zurück zu einer schnelleren Bewegung verwandelte. Die Kombination aus Wandmalerei und Videosampler war für mich völlig neues Terain und daher spannend zu sehen wie sich die beiden Medien mit dem selben Motiv zueinanander verhielten. Mit etwas mehr Zeit und einer längeren Ausstellungsdauer wäre es interessant die Malerei im Detail zu verbessern und ihr eine noch druckähnlichere Anmutung zu verpassen.

–––––––––––––––––––––––––––––––––o–––––––––––––––––––––––––––